Gewalt von Jugendlichen gegen Jugendliche im öffentlichen Raum. Alltägliche Erfahrungen Jugendlicher in benachteiligten Stadtteilen
Auftraggeber/Fördergeber:
Europäische Kommission, Generaldirektion Justiz, Freiheit und Sicherheit
Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend
Art der Aktivität:
Internationales Forschungsprojekt

Dauer:
2007 - 2009
Kontaktpersonen am ÖIJ:
Projektleitung:
Österreichisches Institut für Jugendforschung
KooperationspartnerInnen:
Judit Strömpl, Universität Tartu, Estland
Helena Helve, Mikkeli Polytechnic, Finnland
Howard Williamson, Universität von Glamorgan, U.K.
Arbeitssprache:
englisch
Kurzbeschreibung des Projekts:
Ziel der Studie war es, die verschiedenen Formen alltäglicher Gewalt unter 13- bis 16-Jährigen in benachteiligten Stadtteilen zu erfassen. Eine wesentliche Frage war es auch, wie die Jugendlichen selbst solche Gewalterfahrungen beschreiben und interpretieren bzw. welche Bewältigungsmechanismen sie entwickeln. Insgesamt wurden in jedem der beteiligten Länder Österreich, Estland, Finnland und U.K. mind. 25 Interviews mit Jugendlichen und 5 Interviews mit ExpertInnen durchgeführt und qualitativ ausgewertet.
Abgerundet wurde das Projekt durch eine vergleichende transnationale Analyse der Ergebnisse sowie die Entwicklung von Empfehlungen. Das neu erschienene Buch „Portraits of Peer Violence in Public Space. Experiences from Young People in Four Localities in Europe" bietet einen umfassenden Überblick über das Projektdesign und über die zentralen Ergebnisse der Studie.
Puplikationen:
Barbara Riepl
Howard Williamson

