Auftraggeber/Fördergeber:
Stadt Wien, MA 50
Art der Aktivität:
Österreichisches Forschungsprojekt
Dauer:
03/2005 - 01/2006
Kontaktperson am ÖIJ:
Projektleitung:
Österreichisches Institut für Jugendforschung
Arbeitssprache:
deutsch
Kurzbeschreibung des Projekts:
Thema des Berichts ist jugendliche Nutzung von öffentlichen Räumen der Stadt. Aufschlussreich erscheint dabei, in welcher Form und in welchem Ausmaß sich Jugend in der zeitgemäßen Stadt unterschiedliche Räume habhaft macht, um sie für ihre Interessen zu nutzen. Der soziale Raum ist dabei der Lebensraum, in dem sich Jugendliche bewegen, Kontakte bilden und mit ihrer sozialen Umwelt in Beziehung treten. Soziale Räume werden somit zu einem wichtigen Halte- und Bezugspunkt im Leben von Jugendlichen und verschaffen ihnen die Gelegenheit, sich selbst in Szene zu setzen und sich erfahrbar zu machen.
Weiters werden auch die besonderen geschlechtsspezifischen Bedingungen, die Mädchen in ihrer Raumaneigungspraxis erleben, besprochen. Soziale Räume gibt es an sich reichlich, doch da Jugendliche meist nicht in die Ortsplanung miteinbezogen werden, sind sie bei der Umnutzung vordefinierter Räume sehr kreativ und nutzen sie als Ressourcen. Dadurch missachten sie aber oft die raumbezogenen Regeln und rufen entsprechend Konfliktfelder hervor. Auch einige stadtplanerische Ausnahmen werden hier exemplarisch dargelegt. Ziel des Berichts war es, Empfehlungen für konkrete Umsetzungsmaßnahmen bezüglich jugendgerechten Planens und Bauens zu erarbeiten.

